Insolvenzwelle bei Hansa Hamburg Shipping: Gleich über acht Schiffsgesellschaften wurde Anfang Juni am Amtsgericht Niebüll das Insolvenzverfahren eröffnet. Sie gehörten zum Einnahmepool der Wappen-Reederei.

Betroffen sind die Gesellschaften der

Tanker MT Wappen von Leipzig (Az.: 5 IN 46/15),
MT Wappen von Bremen (Az.: 5 IN 47/15),
MT Wappen von Bayern (Az.: 5 IN 48/15),
MT Wappen von München (Az.: 5 IN 49/15),
MT Wappen von Hamburg (Az.: 5 IN 50/15),
MT Wappen von Berlin (Az.: 5 IN 51/15),
MT Wappen von Frankfurt (Az.: 5 IN 52/15)
und MT Wappen von Stuttgart (Az.: 5 IN 53/15).

„In allen Fällen müssen die Anleger mit empfindlichen finanziellen Verlusten bis hin zum Totalverlust ihres investierten Geldes rechnen“, befürchtet der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Die Probleme bei den Schiffsfonds waren nicht neu. Durch die Weltwirtschaftskrise 2008 verbunden mit sinkenden Charterraten gerieten die Fonds wie viele andere Schiffsfonds auch in finanzielle Schwierigkeiten. Mit Hilfe von Fortführungskonzepten sollten die Fonds gerettet werden. Am Ende stehen aber doch die Insolvenzanträge.

„Die Anleger sollten handeln und ihre Ansprüche auf Schadensersatz prüfen lassen“, empfiehlt der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt. Diese können durch eine fehlerhafte Anlageberatung entstanden sein. Schiffsfonds wurden in den Beratungsgesprächen häufig als sichere Kapitalanlagen dargestellt. Tatsächlich handelt es sich bei den Fondsanteilen jedoch in der Regel um unternehmerische Beteiligungen, die naturgemäß auch Risiken mit sich bringen. Cäsar-Preller: „Das zeigt sich schon in den zahlreichen Insolvenzen von Schiffsfonds in den vergangenen Jahren. Anleger haben dabei schon viel Geld verloren“, sagt der Fachanwalt.

Für die Anleger reicht das Risiko bis zum Totalverlust der Einlage. Diese Risiken wurden in der Anlageberatung allerdings häufig verschwiegen oder nur angedeutet. Trotz ihres spekulativen Charakters wurden Schiffsfonds auch an Anleger vermittelt, die ihr Geld sicher anlegen und z.B. in ihre Altersvorsorge investieren wollten. „Bei so einer Falschberatung kann Schadensersatz geltend gemacht werden“, sagt der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.

Das gilt auch, wenn die vermittelnden Banken ihre Rückvergütungen verschwiegen haben. Laut BGH-Urteil müssen diese sog. Kick-Back-Zahlungen unbedingt offen gelegt werden, damit der Anleger das Provisionsinteresse der Banken erkennen kann.

Da die Schiffsfonds zwischen 2003 und 2005 aufgelegt wurden, kann bereits die Verjährung der Schadensersatzansprüche drohen oder eingetreten sein. Anleger sollten daher umgehend handeln, wenn sie ihre Forderungen noch durchsetzen wollen.

Für die Prüfung von Ansprüchen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht gibt es die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ Hansa Hamburg Shipping. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen.

Der BSZ e.V. und seine Partner sorgen dafür, dass Sie nicht auf einem eventuell entstandenen Schaden sitzen bleiben, ohne zumindest den Versuch gestartet zu haben, Schadenersatz zu bekommen: Die mit dem BSZ e.V. kooperierende Prozesskostenfinanzierungsgesellschaft die sich auf die Betreuung von geschädigten Kapitalmarktanlegern spezialisiert hat, prüft gerne ob sie für Sie das Prozessrisiko übernimmt. Gelingt der Prozesskostenfinanzierungsgesellschaft die Durchsetzung der Ansprüche nicht – geht also der Prozess verloren – fallen für Sie keine Kosten an. Sämtliche Prozesskosten gehen in diesem Fall zu Lasten der Finanzierungsgesellschaft! – Sie haben nicht das geringste Risiko!

Weitere Informationen können kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Lagerstr. 49
64807 Dieburg
Telefon: 06071-9816810
Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu

Direkter Link zum Kontaktformular

Dieser Text gibt den Beitrag vom 19.06. 2015 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des
Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
cp

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Über bsz anlegerschutz

BSZ® e.V. Interessengemeinschaften In vielen Rechtsfällen ist nicht nur ein einzelner Anleger betroffen, sondern Hunderte oder gar Tausende. Oft ist es nicht leicht, die zur Beweisführung notwendigen Informationen zu beschaffen. Hier gilt es, die Interessen der Anleger in Interessengemeinschaften zu bündeln, denn von einem effektiven Informationsaustausch profitieren alle.

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